The Master and the Kid

Orignaltitel: 俠骨柔情赤子心 (Xiágǔ Róuqíng Chìzǐ Xīn; Das reine Herz eines Helden)gelbe hoelle bd
Deutscher Titel: Die gelbe Hölle des Shaolin
Herstellungsland/-jahr:
Taiwan/Hongkong 1977/78         Premiere: 10.03.1978
Darsteller: Yueh Hua, Phillip Ko Fei, Man Kong-Lung, Violet Pan Ying-Zi, Chen Sing, Leung Kar-Yan, Woo Gam, Liu Ping, Choi Chung-Hoi
Crew:
Gu Long (Drehbuch), Leung Siu-Chung (Kampfchoreograph), Lam Hak-Ming (2. Kampfchoreograph), Lai Yat-Chung (Produzent), Lam Sin-Leung (Schnitt), Stanley Chow Fook-Leung
Produktionsfirma:
TSU Films (TW), Hong Kong Showtime Pictures (HK)
Regie:
Lin Fu-Ti
Genre:
Kampfkunst-Drama

Als sich in den 1950er Jahren die Volksrepublik China immer mehr politisch und wirtschaftlich abschottete und lediglich zu seinen kommunistischen Nachbarn in West und Ost Beziehungen pflegte, etablierte sich die Repubkli China (auf Taiwan) zu einem der vielversprechendsten Absatzmärkte der Filmindustrie Hongkongs. Vor allem die Studios rechts der politischen Mitte waren bereit die strengen Auflagen, die Chiang Kai-Shek und seine Guomindang-Regierung an Filmproduktionen stellten, umzusetzen und so der taiwanischen Zensur zu entgehen und ihre Filme auf der Inselrepublik ohne Einschränkungen zu vermarkten. Auch die Shaw Brothers, schon von familiärer Seite eher dem nationalistischen Süden, denn dem sozialistischen Norden verpflichtet, zogen aus den mehr als zehn Millionen potentiellen Kinogängern auf Taiwan ihren Nutzen. The Love Eterne (1963, Regie: Li Han-Hsiang) war schließlich die Initialzündung. Der Film und das Genre der Huangmeixi-Oper wurden ungemein populär, so dass viele Kinobetreiber, die hauptsächlich Verträge mit Filmstudios aus Hollywood hatten, vermehrt Filme aus Hongkong ins Programm nahmen. Von nun an drehten die Shaw Brothers Filme speziell für den taiwanischen Markt, zum Teil direkt auf der Insel und mit einheimischen Darstellern, Dramen und Opern, immer konform zur politischen Doktrin des heilsamen Realismus. Im Gegenzug zeigte sich das Studio offen für Darsteller und Crew-Mitglieder aus Taiwan.
Doch bereits 1971 bewies Wang Yu, einer der profiliertesten und populärsten Darsteller der Shaw Brothers, dass es auch in die andere Richtung geht: nachdem er einseitig seinen Vertrag mit den Shaw Brothers aufgekündigt hatte und die Gebrüder Shaw daraufhin ein Drehverbot für Wang in Hongkong durchsetzen konnten, siedelte er nach Taiwan um, wo er einige seiner kultigsten Filme inszenierte.
Als Lin Fu-Ti, Regisseur der Shaw-Produktion The Imperial Swordsman, und Shaw-Legende Yueh Hua 1977 den Dreh des dramatischen Actionfilms The Master and the Kid vorbereiteten, hatten sich schon viele andere Regisseure und Schauspieler des Studios eine kreative und finanziell lukrative Auszeit auf Taiwan gegönnt um dort unabhängig von den strengen Vorgaben der Shaw Brothers ihre eigenen Projekte zu verwirklichen. Prominentestes Beispielt ist zweifelsohne Chang Cheh, der Mitte der 1970er zahlreiche Filme mit Alexander Fu Sheng und anderen Stars auf der Insel inszenierte. Während Chang, Fu und Yueh danach wieder bei den Shaw Brothers drehten, blieb Lin in der Republik China und drehte cineastisch weitgehend Belangloses wie etwa die auch in Deutschland erschienene Actionkomödie Lucky Kids 3.
The Master and the Kid kam unter dem Titel Die gelbe Hölle des Shaolin fast auf den Tag genau drei Jahre nach seiner Premiere in die deutschen Kinos. Die deutsche Vertonung übernahm Schier Film, eine Größe der Bahnhofskino-Kultur, wo auch der unsinnige deutsche Titel generiert wurde. Dabei ist die Synchronisation recht gelungen, wenngleich die Übersetzung wohl sehr frei geriet. Eine Fassung in der Mandarin-Synchronisation ist leider bis heute nicht erschienen, weder in Taiwan, noch in Hongkong. Immerhin scheint Schier Film ihre Gelbe Hölle nicht durch offensichtliche Gewalt- oder Handlungskürzungen verunstaltet zu haben.
In dieser Fassung hat nun das noch junge Label filmArt diesen interessanten Beitrag des taiwanischen Kinos erstmals weltweit auf Blu Ray und Originalbildformat veröffentlicht, aufwendig restauriert und im schönen Digipak.

Ku Yun-Feis Sohn zieht vergewaltigend und mordend durch das mittelalterliche China, bis ihn der edle Vollzugsbeamte Nan (Yueh Hua) stellt und der Gerichtsbarkeit ausliefert. Die verurteilt ihn umgehend zum Tode und lässt das Urteil auf einer Brücke vollstrecken. Ku (Chen Sing) schwört bittere Rache: er lässt Nans Mutter und Schwager töten, seine Schwester entführen, lediglich Nans Neffe entkommt dem Massaker. Der Kämpfer quittiert seinen Dienst um unabhängig vom Ballast der Dienstvorschriften die Tat zu sühnen. Dabei heftet sich nicht nur sein sturer Neffe an seine Fersen, auch ein geheimnisvoller Kämpfer in Schwarz (Phillip Ko Fei) kreuzt mehrmals seine Wege. Derweil hat Ku ein exorbitantes Kopfgeld auf Nan ausgesetzt, das sich auch Sao Sun (Man Kong-Lung) sichern möchte.

Bei der Geschichte zu The Master and the Kid ließ sich Wuxia-Romancier und -Drehbuchautor Gu Long, dessen Bücher und Drehbücher für dutzende Werke der Shaw Brothers herhielten, mehr als offensichtlich von der japanischen Lone Wolf and Cub-Saga (hierzulande besser bekannt als Okami) inspirieren. So finden sich nicht nur inhaltlich etliche Elemente, aus der bekannten Filreihe: die Handlung um einen einsamen Rächer mit Kind, der obligatorische Kinderwagen und nicht zuletzt einige Waffen erinnern an den Klassiker.
Erfreulicherweise hält Gu sich mit allzu komplizierten Verwicklungen und komplexen Figurenkonstellationen zurück, was die Handlung sehr geradlinig vorantreibt und nicht so zerfrnst wie viele seiner Werke die für die Shaw Brothers verfilmt wurden. Auch Regisseur Lin schien keine Probleme mit Gus Vorlage und Skript zu haben, erzählt er seinen Film doch recht flott und kurzweilig ohne sich mit unnötigem Ballast aufzuhalten. Stattdessen nimmt Lin sich erstaunlich viel Zeit die wunderschönen taiwanischen Landschaften (augenscheinlich des zentral-taiwanischen Hochlands) mit der Kamera einzufangen. Die weiten Panoramen sorgen zudem für einen willkommenen Kontrast zum Studio- und Sandgrubeneinerlei der meisten Shaw-Produktionen. Auch die übrige Kamerarbeit ist sehr gelungen, liefert sie doch recht interessante Blickwinkel und atmosphärische Bilder. Lin besitzt ein gutes Gespür für Stimmungen und inszeniert einige tolle Szenen, so verharrt beispielsweise die Kamera auf einem sterbenden Mann, der hilflos die Vergewaltigung seiner zukünftigen Frau mitansehen muss, während man lediglich die Schreie des Opfers hört.
Dem gegenüber stehen dann aber auch einige recht grobschlächtig gefilmte und geschnittene Parts. Einige Szenen enden recht abrupt, das Schicksal von Nans Schwester bleibt ungewiss (eventuell wurden entsprechende Szenen von Schier oder dem Lieferanten aus Asien geschnitten) und sämtliche Nachtszenen sind absolut schlecht ausgeuchtet. Oder auch das Gros der Kampfszenen. Für diese zeigen sich zwar zwei Shaw-Veteranen, Leung Siu-Chung und Lam Hak-Ming, verantwortlich, doch großartig fällt keine der Szenen aus. Ohnehin gibt es nicht allzu viel zu Kämpfen, die Konfrontationen sind kurz und erstaunlich harmlos choreographiert. Yueh Hua, der recht teilnahmslos durch die Szenerie stapft, tut nur das Nötigste und hält sich meist dezent zurück. Von all diesen Szenen können die vier Kampfszenen Phillip Kos, Yueh Huas Duell mit Leung Kar-Yan und das Finale zwischen Yueh Hua (bzw. seinem Double), dem die Kamera in selbigen auffällig aus dem Weg geht, und Chen Sing noch am ehesten überzeugen. Nicht zuletzt entbehrt sich der Film nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik. Mehrläufige Armbrüste und Bogenschützen, die sich in der großen Schlacht halbwegs erfolgreich mit ihren Bögen gegen Schwertkämpfer erwehren, sind da noch relativ neutral goutierbar, während grell kostümierte und unsinnig geschminkte Killer und der ein oder andere ungelenke Wire-Trick geradewegs für Lacher oder zumindest entrüstetes Kopfschütteln sorgen.
Um Yueh Hua hat sich ein recht illustrer Cast aus Darstellern der Shaw Brothers versammelt: Für den späteren Schundfilmer Phillip Ko, der sich erste Sporen als Darsteller bei den Shaw Brothers verdiente und in den 1980ern und 1990ern in vielen wichtigen Genreproduktionen der ehemaligen Kronkolonie präsent war, ist die Rolle des schweigsamen, undurchsichtigen, finsteren Kämpfers prädestiniert. Ex-Shaw-Mime Chen Sing, der chinesische Charles Bronson, tritt erst im Finale richtig auf, kann aber immerhin kämpferisch punkten. Während Ho Wai-Hung in diversen Filmen der Shaw Brothers Erfahrung sammeln konnte, stand Weng Hsiao-Hu (die Beiden spielen zwei Killer) bei dem ehemaligen Shaw-Regisseur Lo Wei unter Vertrag und dreht unter anderem mit dem jungen Jackie Chan. Einen kurzen Auftritt hat zudem Leung Kar-Yan, der jedem Freund des Hongkong-Kinos ein Begriff sein sollte und in zahlreichen Klassikern mitgewirkt hat. Lediglich Man Kong-Lung, wenn man so will die zweite männliche Hauptrolle, arbeitete weitestgehend in seiner Heimat Taiwan, wodurch seine Filmographie im Westen eher unbekannte Werke enthält. Er spielt souverän und hat eine ganz, ganz starke Szene.
Von den Damen darf Violet Pan Ying-Zi die meiste Screentime für sich beansrpuchen. Sie meistert ihre Rolle als lianenschwingende Love-Interest von Man Kong-Lung auch recht gut, wenngleich sie nur bedingt gefordert wird. Pan spielte in den 1960ern und 1970ern in zahlreichen populären Filmen der Shaw Brothers, meist in größeren Nebenrollen, darunter auch der beliebte Opernklassiker The Love Eterne. Woo Gam, die zu Beginn einen kleinen Gastauftritt hat, wurde durch ihre freizügig-intriganten Rollen in zahlreichen Filmen Li Han-Hsiangs, wie The Warlord, Illicit Desire oder The Golden Lotus, bekannt, in King Hus Klassiker The Fate of Lee Khan (Der letzte Kampf des Lee Khan) spielte sie eine Kellnerin.
Hauptdarsteller Yueh Hua ist die eigentliche Enttäuschung des Filmes. Er spielt erstaunlich lustlos, wirkt gelangweilt, zudem ist sein Gesicht erschreckend aufgedunsen. Vom Charme und Spielwitz vergangener Tage ist kaum noch etwas zu erkennen. Yueh bleibt austauschbar und beschränkt sich in den Actionszenen nur auf das Nötigste – schade.

The Master and the Kid hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck, kann der prominent besetzte Film mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen und einer teils sehr ordentlichen Inszenierung aufwarten, sorgen unfreiwillige Komik, durchschnittliche Kampfszenen und ein unmotivierter Star für Ernüchterung. Sicher kein Totalausfall, aber auch weit davon entfernt in irgendeinerweise das Prädikat Klassiker zu verdienen, bleibt der Film für Freunde der Shaw Brothers und klassischer Kampfkunstfilme letztlich doch noch ganz interessant. Mit ein paar Bier und guten Freunden unterhält der Streifen dann auch als Trashfest recht ordentlich. Lediglich Shaolin sucht man vergebens, dafür fahren einige Charaktere direkt in die Hölle ein.

Die Blu Ray:
Das junge unabhängige Filmlabel filmArt, das sich hauptsächlich mit guten bis sehr guten Veröffentlichungen im Bereich des italienischen Genrekinos einen Namen unter Fans gemacht hat, veröffentlicht mit The Master and the Kid oder Die gelbe Hölle des Shaolin seine erste Blu Ray (der Film erscheint nicht auf DVD!) mit einem Film aus Asien. Waren die bisherigen Versionen des Filmes entweder geschnitten oder/und im falschen Bildformat, wirbt filmArt nun nicht nur mit einer ungeschnittenen Fassung, sondern erstmals auch mit dem originalen Bildformat, das Ganze dann auch noch in Full-HD! Filmherz, was willst du mehr?
Eine chinesische Sprachfassung vielleicht, denn auf diese wird, wie auch auf deutsche oder sonstige Untertitel, verzichtet. Beides ist aber bei der vorliegenden Quellenlage durchaus nachvollziehbar und verschmerzlich. Selbst in seinen Produktionsländern Taiwan und Hongkong lässt eine Veröffentlichung auf irgendeinem Heimkinomedium neueren Datums (sagen wir mal ab VCD) auf sich warten. Womöglich sind in diesen Ländern gar keine verwertbaren Kopien mehr auffindbar. Weshalb auch ein Master von Shier Film herhalten musste.
Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob diese Fassung nun vollständig ist oder nicht. Über den Film verteilt tauchen immer wieder auffällige Handlungssprünge auf, so bleibt zum Beispiel, wie oben bereits erwähnt, das Schicksal von Nans Schwester unklar. Ob dies auf den dilettantischen Schnitt oder Kürzungen zurückzuführen ist, würde nur durch einen Vergleich mit einer Fassung aus Taiwan oder Hongkong ersichtlich, wobei hier auch nicht sichergestellt ist, dass diese Vergleichsfassung, sofern sie irgendwann einmal erscheinen sollte, komplett ungeschnitten ist. Diverse chinesischsprachige Quellen (u.a. ein Filmprogramm) sprechen nämlich von einer Kinolaufzeit von 87 Minuten, wodurch diese Fassung knapp fünf Minuten kürzer ausfiele als die zumindest um den Originalvorspann (und wahrscheinlich auch diverse Logos) beschnittene Schierfassung, wodurch die nun vorliegende Blu Ray mit rund 92 Minuten gut und gerne sieben oder acht Minuten mehr Material beinhalten würde. Allerdings sind auch derartige Quellen nicht allzu vertrauenswürdig.
Aber nun genug der Spekulation, widmen wir und nun der Blu Ray.

Bild: 2,35:1, 1080P
Die Bildqualität ist gemessen am Ausgangsmaterial schlicht und ergreifend phantastisch. Erstmals liegt der Film im originalen Cinemascope-Format von 2,35:1 vor. filmArt hat das Master einer rigorosen Frischzellenkur unterzogen und so gut es ging von Beschädigungen und Verschmutzungen gereinigt. Zwar sind in der Hauptfilmfassung (es liegt noch eine unrestaurierte Fassung auf der Disc vor) noch einige dieser Defekte sichtbar, vor allem ein gelber Streifen am linken Rand ist hin und wieder recht prominent im Bilde, störend sind sie jedoch kaum. Die Schärfe bewegt sich die meiste Zeit auf gutem bis sehr gutem Niveau, wobei es einige schlecht fokussierte Einstellungen gibt, die sehr unscharf ausfallen. Dies ist jedoch auf den Kameramann zurückzuführen und kein Bildfehler der Blu Ray. Rauschen tritt nicht auf, dennoch ist eine sehr feine Kornstrucktur erkennbar, Kompressionsspuren bleiben aus. Lediglich der Kontrast hat einige Probleme mit der schlechten Beleuchtung am Set, verschluckt in dunklen Szenen viele Details. Das geht soweit, dass in einer ganz dunklen Szene lediglich einige Farbtupfer erkennbar sind.
Im Bonusmaterial findet sich noch eine alternative unrestaurierte Fassung des Filmes. Dabei handelt es sich keineswegs um eine lieblos auf die Disc geklatschte SD-Fassung, sondern um eine ebenfalls in HD abgetastete Filmfasssung, die lediglich nicht gereinigt wurde. Entsprechend viele Defekte sind im Bild zu sehen, was jedoch für ein sehr nostalgisches Seherlebnis führt, das an alte Kinobesuche erinnert. Abgesehen davon besitzt das Bild die selben Eigenschaften wie die Hauptfassung, was dieses Extra zu einer sehr schönen Beigabe macht.

Ton: Deutsch Linear PCM 1.0 mono (gefiltert), Deutsch Linear PCM 1.0 mono (ungefiltert), Englisch Linear PCM 1.0
Tonal hat man die Wahl zwischen drei Audio-Spuren, zwei deutschen und einer englischen. Die deutsche Synchronisation liegt dabei einmal gefiltert und ungefiltert vor. Beide Tonspuren unterscheiden sich aber nur in Nuancen, wobei die ungefilterte Tonspur einen Tick lauter und klarer klingt. Darüberhinaus wurden beide Spuren gut gemischt, Musik und Soundeffekte überlagern nicht die Sprache. Insgesamt sind beide Spuren sehr frisch und frei von unmittelbar wahrnehmbaren Defekten.
Die deutsche Synchronisation ist ordentlich und mit einigen bekannten Sprechern besetzt, die Übersetzung wohl typischerweise sehr frei. Um die englische Synchronisation hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.
Das quellenbedingte Fehlen einer chinesischen Synchronisation nebst Untertiteln ist schade.

Extras:
Das Bonusmaterial ist verständlicherweise sehr spärlich ausgefallen, so findet sich neben der bereits erwähnten Retro-Fassung auf der Disc selbst lediglich eine mit sieben Titeln recht umfangreiche Trailershow. Besonders interessant dürften die Trailer zu Jen Ko und Der gelbe Teufel mit dem Superschlag sein. Letzterer wurde bereits von filmArt auf DVD veröffentlicht.
In dem ansprechend gestalteten Digipak im DVD-Format findet sich noch ein Booklet mit einem Essay zum Film von Frank Faltin. Faltin hält einige interessante Informationen zum Film in launigem Duktus parat, leistet sich aber auch einige (kleinere) grammatikalische Schniter und umständliche Formulierungen. Dennoch ist es eine schöne Beigabe, die jedes Booklet von TVP um Längen schlägt.
Das Digipak ist zudem auf 1000 Einheiten limitiert, jedoch nicht nummeriert.

filmArt spendiert The Master and the Kid eine ausgezeichnete Blu Ray, die mit einer wirklich phänomenalen Bildqualität und gutem Ton die Herzen der Freunde des Filmes höher schlagen lässt. Die haben ohnehin schon zugeschlagen, alle anderen können durchaus einen Blick riskieren, sofern sie nicht allzu hohe Ansprüche an den Film stellen.

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©Text: shaw scope    ©Bilder: Deltamac/Celestial

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